Grusskarten- und Kalenderversand per Post

Zweimal im Jahr finden viele Menschen eine Postsendung mit Gruss- und Glückwunschkarten der mund- oder fussmalenden Künstler in ihren Briefkästen. Diese Kunstkarten sind Teil der Frühjahrs- bzw. Weihnachtsaussendung der GMFK. Zudem versendet die Genossenschaft einmal jährlich ihren Jahreskalender.

Empfänger, die die GMFK nicht kennen, mögen irritiert sein, fällt diese Briefsendung der Genossenschaft zumindest in den Vorweihnachtswochen gerade in eine Zeit, in der auch viele gemeinnützige Organisationen ihre Spendenaufrufe versenden

Wichtig ist: Die GMFK bittet mit der Zusendung von Kunstkartenserien und Kalendern nicht um Spenden. Die GMFK bietet diese Artikel über den Direktversand unverbindlich zum Kauf an. Dieses Konzept ist eine direkte und persönliche Form, interessierte Menschen anzusprechen und für die Idee der mund- oder fussmalenden Künstler zu gewinnen. Dabei kann der Empfänger frei entscheiden, ob er die Grusskarten oder Kalender bezahlen möchte. Zudem muss er die Artikel weder zurückschicken noch aufbewahren.

Wer sich zum Kauf der Grusskarten oder Kalender entschliesst, kann sicher sein, dass die Überschüsse aus den Karten- und Kalenderverkäufen den Mund- und Fussmalern vollumfänglich zugutekommen. Der Kunstverlag Au/GMFK ist eine Genossenschaft, die in der Schweiz für die Vermarktung der Karten, Kalender und weiterer Produkte mit Reproduktionen von mund- oder fussgemalten Originalen zuständig ist.

Der Kunstverlag Au/GMFK, ist der Eigenverlag der mund- oder fussmalenden Künstler in der Schweiz und Teil der weltweiten Organisation der Mund- und Fussmalenden Künstler (VDMFK), ein auf Initiative des Mundmalers Arnulf Erich Stegmann im Jahr 1957 gegründetes Selbsthilfe-Werk für behinderte Menschen. Durch seine Ausrichtung nach kaufmännischen Gesichtspunkten zu arbeiten, die von den Gründern so gewollt ist und aus dem Selbstverständnis „Mitleid verbeten“ entstand, hat die Genossenschaft nicht den Status der Gemeinnützigkeit.

Während die Stipendiaten mithilfe dieser Mittel in ihrem künstlerischen Weiterkommen gefördert werden, erhalten die Mitglieder ein regelmässiges Einkommen, das ihnen ein finanziell weitgehend unabhängiges und eigenständiges Leben ermöglicht. Dieses Monatshonorar erhalten die Künstler auf Lebenszeit, also auch dann, wenn sie nicht mehr in der Lage sein sollten zu malen.